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| Individual Gundersen |
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Bei diesem Wettbewerb müssen die Athleten einen Sprunglauf auf der Normal- oder Großschanze (75 bis 120 m) und einen 15-km-Langlauf absolvieren.
Der Wettbewerb wird innerhalb von ein oder zwei Tagen ausgetragen. Beim Springen stehen zwei Durchgänge auf dem Programm.
Beim Springen ergeben auf der Normalschanze (K75-K99) jeder Meter 2 Punkte und auf der Großschanze (> K99) bekommen die Athleten 1.2 Punkte je Meter gutgeschrieben.
Die Laufrückstände ergeben sich dann aus den Punktabständen der einzelnen Athleten. Eine Minute entspricht 15 Punkten, d.h. 9,6 Sekunden Abstand entsprechen 2 Meter auf der Großschanze.
Der Langlauf wird nach der Gundersen-Methode gestartet, bei der der Sieger des Springens zuerst startet, danach folgen die weiteren Plätze aus den berechneten Zeitabständen.
Der Läufer, der als erster das Ziel erreicht, hat die Kombination somit gewonnen. |
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| Sprint |
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Dieser Wettbewerb entspricht in großen Teilen dem Einzel-Wettkampf (Individual Gundersen).
Abweichungen sind, dass es nur einen Sprung gibt, und sich der Langlauf nur über 7,5 km erstreckt. 15 Punkte Unterschied im Springen entsprechen 1 Minute im Laufen. |
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| Hurricane-Sprint |
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Dieser Wettbewerb entspricht dem Einzel-Sprint-Wettkampf.
Der Unterschied liegt in der Startformation, denn es wird aus einer Spiralform gestartet und soll mehr Action bringen. Der Rückstand aus dem Springen wird nicht wie üblich in Zeit, sondern in Meterabstände umgewandelt.
Bedingt durch den Platzbedarf dieser Startformation, kann diese Wettkampfart nur in großen Stadien durchgeführt werden.
Die Kombinierer starten alle gleichzeitig aus einer Spiralformation zum 7,5 km-Sprint-Langlauf.
Die Rückstände ergeben sich aus der in Meter umgerechneten Punkterückstände vom Springen (30 Punkte = 360 Meter).
Nur der Sprungsieger absolviert 7,5 Kilometer. Der Rest muss die beim Springen aufgerissenen zusätzlichen Meter laufen. |
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| Massenstart |
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Der Massenstart ist ähnlich dimensioniert, wie der Einzelwettkampf.
Der Unterschied besteht darin, dass die Langlauf-Distanz 10 km beträgt und dass der Bewerb nicht nach der Gundersen-Methode abläuft, sondern zuerst der Langlauf in der Loipe durchgeführt wird.
Alle Athleten starten gemeinsam. Nach dem Laufen folgen zwei Sprünge auf der Schanze.
Hierbei werden keine Haltungsnoten vergeben.
Einzig bei nicht gestandenem Telemark (4 Punkte Normalschanze - 4.8 Punkte Großschanze) und bei gestürzten Sprüngen (10 Punkte Normalschanze - 10,8 Punkte Großschanze) gibt es Punktabzüge.
Eine Minute Laufrückstand entspricht 15 Punkten. |
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| Team-Gundersen |
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Hier wird ein Team-Springen und ein 4x5-km-Staffellauf ausgetragen.
Dabei wird das Springen wie in der Einzelkonkurrenz in zwei Durchgängen bewertet.
Die Sportler springen in den jeweiligen Platznummer-Gruppen (1-4), die sie von der Teamleitung erhalten haben.
Die Startnummer der Teams ist abhängig vom Abschneiden bei den letzten Winterspielen.
Die vier Punktergebnisse der Springer werden zusammengerechnet.
Im Staffel-Langlauf wird wieder nach der Gundersen-Methode gestartet.
Allerdings entsprechen hier 40 Punkte einem Zeitabstand von einer Minute.
Im Weltcup werden Mannschaftswettbewerbe von 3x5km ausgetragen.
Hierbei entsprechen 45 Punkte einer Minute.
Ab der Weltmeisterschaft 2003 werden Mannschaftswettbewerbe ausnahmslos im Massenstart ausgeführt. |
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| Team-Sprint |
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Dieser Wettbewerb wird von zwei Athleten als ein Team durchgeführt.
Zuerst springen die beiden Kombinierer in zwei Durchgängen.
Danach absolvieren die beiden einen 15 km-Langlauf - Auf Runden von einer Länge zwischen 1 km und 1,25 km. |
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| Weltcup-Punkte |
| Rang A-Weltcup |
Rang B-Weltcup |
Punkte Einzel |
Punkte Team |
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| 1 |
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100 |
200 |
| 2 |
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80 |
150 |
| 3 |
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60 |
130 |
| 4 |
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50 |
110 |
| 5 |
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45 |
90 |
| 6 |
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40 |
70 |
| 7 |
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36 |
60 |
| 8 |
 |
32 |
50 |
| 9 |
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29 |
40 |
| 10 |
1 |
26 |
30 |
| 11 |
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24 |
25 |
| 12 |
2 |
22 |
20 |
| 13 |
 |
20 |
15 |
| 14 |
3 |
18 |
10 |
| 15 |
4 |
16 |
5 |
| 16 |
 |
15 |
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| 17 |
5 |
14 |
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| 18 |
 |
13 |
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| 19 |
6 |
12 |
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| 20 |
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11 |
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| 21 |
7 |
10 |
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| 22 |
8 |
9 |
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| 23 |
9 |
8 |
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| 24 |
10 |
7 |
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| 25 |
11 |
6 |
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| 26 |
12 |
5 |
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| 27 |
13 |
4 |
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| 28 |
14 |
3 |
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| 29 |
15 |
2 |
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| 30 |
16 |
1 |
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| Auf- und Abstieg im A- und B-Weltcup |
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Der Weltcup ist in zwei Serien aufgeteilt, den A- und den B-Weltcup.
In beiden Serien werden Weltranglistenpunkte vergeben, wie oben aufgeführt. Die Weltcupsaison ist in drei Perioden aufgeteilt, an denen sich Auf- und Abstieg orientieren.
Teilnehmer in der ersten Periode: Die ersten 45 der Weltrangliste aus der Vorsaison sind für die erste Periode im A-Weltcup startberechtigt.
Freiwerdende Startplätze (z.B. wenn ein Wettkämpfer die Karriere beendet hat) werden durch die nachfolgend platzierten Sportler aufgefüllt.
Alle anderen Sportler müssen in der ersten Periode grundsätzlich im B-Weltcup starten.
Für die zweite Periode werden die Startplätze aus dem aktuellen Stand der Weltrangliste ermittelt.
In die Weltrangliste werden alle Sportler, die Weltcuppunkte gesammelt haben, aufgenommen.
Die 45 Punktebesten sind dann für die zweite Periode im A-Weltcup startberechtigt.
Ebenso verhält es sich für die dritte Serie.
Hier werden ebenfalls alle bislang gesammelten Weltcuppunkte erfasst.
Die 45 Punktebesten sind für die dritte Periode im A-Weltcup startberechtigt.
Alle anderen Sportler müssen grundsätzlich im B-Weltcup starten. |
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| Zusatzquoten |
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Abweichend von der grundsätzlichen Regelung, dass nur die besten 45 der Weltrangliste für den A-Weltcup startberechtigt sind, gibt es für folgende Fälle Zusatzquoten, auch "Wildcards" genannt.
Die Plätze 1 bis 8 der letzten Junioren-WM (Einzel und Sprint) sind unabhängig vom Punktestand in der Weltcupwertung im A-Weltcup startberechtigt.
Diese Startberechtigung erlischt bei der nächsten Junioren-WM.
Die Plätze 1 – 10 der letzten FIS-Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen (Einzel und Sprint) sind unabhängig vom Punktestand in der Weltcupwertung ebenfalls startberechtigt.
Diese Startberechtigung erlischt mit der nächsten Großveranstaltung (WM oder Olympische Spiele).
Zusätzliche Wildcards können an Athleten vergeben werden, die in der vergangenen oder in dieser Saison mindestens 1x unter den besten 10 im Weltcup platziert waren und auf Grund einer Erkrankung oder Verletzung nicht genügend Punkte sammeln konnten, um über die Weltrangliste eine Startberechtigung zu haben.
Über solche Sportler, deren Wildcard beantragt werden muss, entscheidet das Exekutiv-Komitee der FIS.
Pro Periode erhalten die 3 besten Athleten aus der zurückliegenden B-Weltcup-Serie unabhängig vom Punktestand in der Weltrangliste eine Startberechtigung für den A-Weltcup.
A-Weltcup-Veranstalterländer, die weniger als vier qualifizierte Sportler im A-Weltcup haben, können für diese Veranstaltung auf ein nationales Kontingent von vier Sportlern aufstocken. |
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| Streichresultate |
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Bei ungleicher Anzahl von Wettkämpfen im A- und im B-Weltcup wird nur die jeweilig gleiche Anzahl von Bewerben angerechnet.
Dem Sportler, der in der Serie startet, in der mehr Wettbewerbe durchgeführt werden konnten, wird das schlechteste Resultat aus der Serie gestrichen. |
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